Saturday, 26. december 2009
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19:38
Leider kann ich seit einer Woche keine Bilder mehr in diesem Blog veröffentlichen (wieso auch immer...). Da ich es zu schade finde, meine letzten Einträge zu löschen,
um für neue Bilder Platz zu machen, habe ich kurzerhand einen neuen Blog kreiert unter dem ich nun ausschließlich neue Artikel veröffentlichen werde!
Danke an euch alle für eure Unterstützung und dass ihr euch für meine Erlebnisse interessiert habt!
Dieser Blog wird hiermit NICHT MEHR AKTUALISIERT!
NEUER BLOG:
gregorshouse.blogspot.com
Wenn ihr interesse habt, dann meldet euch bitte als "follower" an!
von Greg
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Friday, 18. december 2009
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18:28
Letztens beim Palace of Westminster, dem Sitz des PArlamentes:
von Greg
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Wednesday, 16. december 2009
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11:10
Mich wundert es manchmal nicht, dass das Vereinigte Königreich damals Indien erobert hat:
Beides waren und sind immernoch Kastengesellschaften, was für jemanden, der aus einer klassenlosen Gesellschaft kommt unglaublich klingen mag. Denn anders als auf dem Kontinent gab es hier niemals
eine Revolution oder einen Aufstand, der das geändert hätte und so sind die Strukturen vielleicht nicht so starr wie sie einmal waren, aber immernoch verkrustet:
Da gibt es den Adel.
Dann folgt die Oxbridge Connection: Die Absolventen der Universitäten Oxford und Cambridge und vielleicht noch der "Boarding Schools", die Eliteinternate.
Beide bilden eine unglaublich reiche Oberschicht in London, die unter der Woche in der City of London arbeitet und am Wochenende auf ihr Schloss auf dem Land fährt.
Ja und dann kommt der "Rest".
Der Grossteil der Leute lebt verarmt. Die typische Lebensweise eines Oxforders um die 30 ist, dass er sich immernoch nicht leisten kann, alleine zu leben und er wohnt deshalb mit 4 oder 5 anderen
Leuten in einer Wohngemeinschaft, die eine Doppelhaushälfte bewohnt. Überhaupt habe ich bischer keine Einfamilienhäuser gesehen!
Letztens habe ich bei BBC Radio 4 eine Diskussion mitangehört und war schockiert, als der Reporter allen Ernstes fast vorwurfsvoll analysiert hat, dass das britische Klassensystem sich eigentlich
nie verändert hat, ja bis dann in der 2ten Hälfte des 20.Jahrhunderts die Amerikaner mit ihren Firmen Fuß gefasst haben. Die Amerikaner haben dann keine Acht gegeben auf Titel und Herkunft, sondern
haben allein auf das Potential des Bewerbers geschaut. Und so arbeitete kurze Zeit später ein Oxford Absolvent neben einem aus Manchester. Wie ungeheuerlich! "Denn die Amerikaner haben einfach
nicht verstanden wie unser britisches Klassensystem funktioniert!"
Nicht nur, dass jemand aus der Unterschicht sich kaum hocharbeiten kann auch wenn er vollen Einsatz zeigt, ich glaube auch, dass ein Ausländer hier niemals akzeptiert würde. Man kann zwar
erfolgreich sein, aber schlussendlich ist man immernoch nicht "Lord".
Ernüchternd.
von Greg
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Tuesday, 15. december 2009
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21:33
Ein wirklich exzellenter Artikel über die Schwierigkeiten und Engpässe des Gesundheitssystems.
Aber ich sage es ja:
Niemand kümmert sich um alte Leute, Sterbehilfe ist ein Tabu, 2 Klassen-Medizin ist Alltag. Die Leute verschließen die Augen und tun so als gäbe es das alles nicht!
Und im Zweifel ist immer der Arzt Schuld oder umgekehrt: Man nutzt das "Helfersyndrom" von vielen Ärzten aus und subventioniert das System indem man idealistische Menschen ausbeutet, weil wenn das
Budget überschritten ist, der Arzt haften und alles aus eigener Tasche zahlen muss! Das ist doch alles absurd!
Auszüge:
Drei Viertel gaben zu, aus Kostengründen Kranken eine notwendige Therapie
vorenthalten zu haben. Dreizehn Prozent berichteten sogar, dass sie sich einmal wöchentlich zum Sparen gezwungen sehen – auf Kosten der Gesundheit ihrer Patienten.
Deutsche werden
doppelt so häufig geröntgt wie Niederländer und geben ein Drittel mehr für Medikamente aus – nur leben sie deshalb nicht länger. Allein im Raum Köln-Bonn stehen mehr Computerkernspintomografen als
in Frankreich.
Überversorgung, Unterversorgung,
Fehlversorgung
Für die Beziehung
zwischen Arzt und Patient ist diese heimliche Rationierung Gift. Sie fördert Misstrauen und Unehrlichkeit. »Offiziell müssen wir unseren Patienten vermitteln, dass sie alles medizinisch Notwendige
bekommen«, sagt Martin Grauduszus, Präsident desFachärzteverbandes. »Dabei wissen wir, dass das nicht stimmt.«
Am meisten
stört Redler jedoch, dass Patienten sein »Wartezimmer verstopfen«, die seine Hilfe nicht benötigen – während er Leidenden nicht helfen kann. Weil er sie nicht versteht. Weil ihm die Zeit fehlt.
Weil er die falsche Ausbildung hat. Oft fühlt er sich wie der falsche Mann am richtigen Ort. Denn zwei Drittel kommen wegen Lappalien zu ihm, schätzt Redler. Sie haben Rückenschmerzen, da sie sich
zu wenig bewegen, Bauchgrimmen oder leichtes Fieber, weil sie sich einen Infekt geholt haben. Für diese Diagnosen brauchte es keinen Arzt, sagt Redler. »Eine Krankenschwester könnte die Arbeit
ebenso gut tun.«
Solche Patienten benötigen viel Zeit und
mehr als nur medizinische Expertisen, auch einen Sozialarbeiter, Familientherapeuten oder Erziehungsberater. Jemanden, der sie durch den Alltag bringt. Redlers Praxis kann weder das eine noch das
andere bieten. Dafür verschreibt er im Zehnminutentakt Pillen und Spritzen. »Ich mache heute eine Medizin, die ich eigentlich niemals machen wollte«, sagt der 49-Jährige. Dabei nimmt er sich schon
mehr Zeit als die meisten seiner Kollegen – und wird dafür mit niedrigem Verdienst bestraft.
»Wir steuern auf einen enormen Engpass zu«, warnt er. »Die Frage lautet deshalb
nicht, ob eine Rationierung nötig ist, sondern wie man sie gerecht und transparent organisiert.«
von Greg
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Sunday, 13. december 2009
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13:13
Selten hat mich ein Museumsbesuch so wütend gemacht, wie bei meinem gestrigen Besuch des "British Museum"s - dem großen Archäologie und Kulturanthropologie Museum in
London:
Da belügen und betrügen die Regierungen von Grossbritannien und den USA das eigene Volk und beginnen unter irgendwelchen Vorwänden (obwohl es eigentlich nur und ausschließlich um Öl geht) einen
Krieg im Iraq und setzen eine Region in Brand und lassen sie im Chaos versinken! Bestenfalls steht man dann daneben und schaut zu, wie die Iraquishen Museen geplündert werden (bis heute sind zehn
tausende Artefakte verschollen), schlimmstenfalls wirft man mutwillig Bomben auf archäologische Ausgrabungen oder baut Militärbasen auf den Ruinen eines der 7 Weltwunder, Babylon und Ur.
Gleichzeitig hat man aber eine Logistik, die es schafft CocaCola in einer lückenlosen Kühlkette bis in jedes kleine Iraquische Dorf zu bringen und stellt sicher, dass jeder Soldat Angus Beef aus
Texas 3x am Tag für seinen Hamburger hat.
Ja und daaaaaann kommt das British Museum und rühmt sich in einer Ausstellung, dass sie 20 oder 30 Leute in den Iraq geschickt haben und voll mit den Museen kooperieren, um so viele Artefakte wie
möglich zu retten und zu restaurieren, oder stehlen sie einfach....ähäm *räusper* bringen sie nach London, um sie zu "restaurieren" und vor Menschen, die sie nicht zu würdigen wissen, zu
schützen.
Wenn man nach einer Definition von Barbarei sucht, dann ist sie GENAU DAS!
Man kann sich dafür nur schämen.Ich habe keinen Zweifel, dass ALLE ANDEREN Gegenstände dieses Museums auf genau so einem Weg dorthingelangt sind.
Naja, aber ich will nicht verschweigen, dass es auch ein paar schöne Dinge gibt, die sich anzusehen lohnen:
- Rosetta Stone: Mit Hilfe dieses Steines mit Innschriften in Hieroglyphen und Griechisch konnte man die ägyptische Schrift zum ersten mal entziffern.

-und das Mausoleum von Helicarnassos, einem der 7 Weltwunder.
von Greg
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